Plenty more! Swingtanzen, Lindy Hop und Jazzgeschichte(n)

Zwei Haarblumen vor Backsteinwand

Imperial Shim Sham

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Go to the dark side. They have... Shim Sham. Wait for the Shorty George at the end!

Shim Sham

Der Shim Sham ist eine Jazzroutine, die fast alle Swingtanzenden kennen. Ursprünglich handelt es sich um eine Stepptanzroutine und ist mittlerweile einhundert Jahre alt. Es gibt unzählige Mitschnitte von großartigen Tänzerinnen und Tänzern, Tanzgruppen around the world und eine ganz spezielle Version von Frankie Manning, einem der Lindy Hop-Legenden und seinem Sohn Chazz Young. Diesen Reihentanz sollten alle Swingtanzenden kennen. Shim Sham wird häufig zu Jimmy Luncefords T´aint what you do getanzt. Also wenn ihr bei einem Workshop seid und der Song losgeht: ab auf die Tanzfläche!
26.12.2021


Everybody loves my Baby

Waaaas? Ihr seid schlecht drauf? Bei diesem tollen, verregneten Wetter? Dann schnell einen fröhlichen Swingsong hören! Wie wäre es mit "Everybody loves my baby"? Dieser Jazzstandard ist fast einhundert Jahre alt. Bereits im Erscheinungsjahr - 1924 - wurde er von Louis Armstrong gecovert. Aufstehen und tanzen lautet die Devise - tanzt die schlechte Laune einfach weg ;o)

Eine für unsere Ohren schöne und glatte Charleston-Version des Songs "Everybody loves my Baby" findet sich auf dem Soundrack von Boardwalk Empire und stammt von Vince Giordano & The Nighthawks. Ist euch auch schon aufgefallen, dass Neo-Swing-Bands und Bands, die heutzutage Swingjazz spielen sehr häufig ziemlich lustige Namen haben? Squirrel Nut Zippers, Big Bad Voodoo Daddy, Meschiya Lake & The Little Big Horns, Lavay Smith & Her Red Hot Skillet Lickers...

Meine Lieblingsversion dieses fast schon 100 Jahre alten Jazzstandards ist allerdings von Alberta Hunter. Schön schmelzig-knartschig.

05.11.2021

Louis Armstrongs zweite Frau Lillian Hardin Armstrong hatte einen nicht unerheblichen Anteil an Louis´ Karriere und außerdem bereits selbst eine erfolgreiche Karriere hinter sich, bevor sie ihren Mann traf. Unbestätigten Gerüchten zufolge hat Lil die Footwork-Variation Suzie Q erfunden. Nach der Scheidung von Louis hatte sie noch eine Jahrzehnte andauernde Karriere. Sie war nicht die einzige Frau im Jazz, denn neben Lil gab es unzählige weitere Frauen, die die Geschichte des Jazz maßgeblich beeinflusst haben. In dem Artikel "The Women who changed Jazz" findet ihr neben Lil auch Hazel Scott (Pianistin) oder Valaida Snow - Queen of the Trumpet (Trompeterin). Im ersten Link findet ihr eine virtuelle Ausstellung zu Lucille Wilson Armstrong, der vierten Ehefrau von Louis. Viel Spaß beim Lesen!
14.07.2021

There`ll be some changes made

Der Jazzstandard "There`ll be some changes made" stammt schon aus dem Jahre 1921. Im Laufe der letzten hundert Jahre wurde er oft neu interpretiert. Hier eine kleine Auswahl.


Welche Version gefällt euch am besten?

Benny Goodman

1941 erreichte Benny Goodman mit dem Song die Nr. 1 der US-Charts. Eine wundervoll leise swingende Version, gesungen von Louise Tobin. Zurücklehnen und genießen ist angesagt:

Diahann Carroll

Häufig zeichnen sich weitere Versionen eines Jazzstandards dadurch aus, dass sie nicht nur im Stil etwas anders sind, sondern auch die Schnelligkeit variieren. In diesem Fall trifft das nicht ganz zu, denn die Version von Diahann Carroll ist exakt so schnell wie die von Benny Goodmann, sie klingt allerdings deutlich fröhlicher: 

Peggy Lee

Noch fröhlicher und deutlich schneller ist diese Version von Peggy Lee. Ich lasse mich dazu hinreißen, diese Version als Popswing zu bezeichnen. Was meint ihr?

Kathy Brier

Und schließlich eine Version von Kathy Brier, die ihr auf dem Soundtrack von Boardwalk Empire (zusammen mit weiteren ziemlich tollen Songs!) findet. Sie klingt sehr nach Charleston. Momentan ist das meine absolute Lieblingsversion.

Kathy Briers Version von „There´ll be some changes made“ macht euch neugierig auf mehr „Charleston“. Wie  wäre es dann mit einem Podcast:

Goldstaub - Der Zwanziger Jahre Podcast

Die Folgen 6 "Spanische Grippe", 12 "Wie der Jazz nach Europa kam" und 13 "Von Charleston, Hot Jazz, Blues und Swing" sind für uns vielleicht am spannendsten - aber ich empfehle alle der mittlerweile 19 Folgen!
Diesen absolut hörenswerten Podcast findet ihr hier: 

18.06.2021


„Can´t no man play like me. I play better than a man.“

Have you ever heard of Sister Rosetta Tharpe? No?

Das ändern wir jetzt, denn die Godmother of Rock ´n´ Roll inspirierte u.a. Musikerinnen und Musiker wie Elvis Presley, Bob Dylan, Little Richard, Carl Perkins, Tina Turner, Isaac Hayes, Jeery Lee Lewis und Johnny Cash. Auf ihr Gitarrenspiel berufen sich legendäre Gitarristen wie Eric Clapton, Keith Richards oder Jeff Beck. 

Wenn sie auf ihre Art, Gitarre zu spielen angesprochen wurde, soll sie gesagt haben: „Can´t no man play like me. I play better than a man.“ Ich mag mich ihrem Urteil gerne anschließen ;o) Unbestreitbar ist die Gospel-, Jazz- und Bluessängerin, die sich auf der Gitarre häufig selbst begleitete eine der Wegbereiterin des Rock ´n´Roll. Die eben genannten Carl Perkins und Jerry Lee Lewis sind wiederum Wegbereiter des Rockabilly, einer (sehr verkürzt dargestellt) Mischung aus Rhythm ´n´ Blues und Country. Little Richard wiederum ist ein Vertreter des sog. New Orleans Sound, also eines schwarzen Rock ´n´ Rolls, zu dem auch Fats Domino gehörte. Blues und auch Elemente von Countrymusik wiederum beeinflussten, neben vielen weiteren Richtungen, die Entstehung von Jazz und Swing. Wie ihr seht, es ist alles miteinander verwandt.
Sister Rosetta Tharpe wurde zurecht in die Blues Hall of Fame und in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.
05.05.2021

What is Swing? Conversation with Cat Foley and Digby Fairwether

Als Swingtanzlehrerin bewege ich mich nicht im luftleeren Raum. Ich denke mir keine neuen fancy Moves aus, die eigentlich nichts mehr mit dem ursprünglichen Tanz zu tun haben, um innovativ und modern zu sein. Alle Swingtanzlehrer:innen haben von anderen gelernt, wurden von anderen inspiriert, übernehmen Figuren, ja, manchmal verändern sie sie auch. Eine Lehrerin von der ich viel gelernt habe ist Cat Foley. Sie lebt und arbeitet hauptsächlich in Großbritannien und reist mit ihrem Tanzpartner Cam Mitchell zu Workshops auf der ganzen Welt. Hier verlinke ich für euch ein Gespräch von ihr mit dem Musiker Digby Fairwether zum Thema "What is Swing?"
29.01.2021

Welcome to the Savoy

Gerade bin ich über eine Seite gestolpert, auf der das legendäre Savoy in Harlem, New York mit digitalen Methoden virtuell dargestellt ist. Das Savoy war nach Norma Miller: "The first place in the world that black and white walked through the door together (...). They were joined by a simple thing called Swing." Das Savoy gehörte neben den Big Three genannten Nachtclubs (Connies Inn, Cotton Club und Small´s Paradise) zu den meist besuchten Lokalitäten in Harlem in den 1930er Jahren. And yes, hier wurde zu Swingmusik getanzt!
20.09.2020

Jazzgeschichte - Blog

Als ehemalige Wissenschaftlerin freue ich mich immer über Artikel, Blogs, Bücher, die sich auch auf wissenschaftlicher Ebene mit Jazz, Jazzgeschichte, Swingmusik und Swingtänzen beschäftigen. Dass das gar nicht trocken, sondern vielmehr sehr unterhaltsam und informativ sein kann, zeigt Harri Heinila in seinem Blog "authenticjazzdance". 
29.08.2020

Jazzgeschichte - Wissenschaft

Wer sich noch mehr und tiefer in die Materie einlesen möchte und Zeit hat, sich auf über 400 Seiten mit einem Thema zu beschäftigen, findet die 2016 veröffentlichte Dissertation zum Thema: "An Endeavor by Harlem Dancers to Achieve Equality – The Recognition of the Harlem-Based African-American Jazz Dance Between 1921 and 1943" von Harri Heinila ebenfalls  online. Sehr, sehr lesenswert!
29.08.2020

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Accentuate the positive!

Corona, Hitzewelle, eingeschränkter Tanzunterricht, keine Socials, keine Konzerte, Urlaube, die ausfallen, Hochzeiten, die nicht stattfinden, Balkonblumen, die die Köpfe hängen lassen... Aber! Solidarische Menschen, Hochzeiten, die dann halt anders stattfinden, Urlaube, die spontan und regional einen deutlich kleineren CO2-Fußabdruck hinterlassen, neue Hobby´s (Welcome to my life, you lovely Strolls), neue Konzertformen, lautes Brummen und Summen zwischen den bienen- und hummelfreundlichen Balkonblumen... Ja, es gibt derzeit auch schöne Sachen. Ich halte es mit Ella Fitzgerald: You gotta accentuate the positive.
02.08.2020

Coverfoto Der Vintage Flaneur Zeitschrift

Swing und Widerstand

Wisst ihr, was ein Zoot Suit ist? Habt ihr schon mal von Schlurfkatzen, Flappergirls und Pachucos gehört? Nein? Dann empfehle ich euch den gerade neu erschienenen Vintage Flaneur. Neben dem von mir verfassten Artikel "Swing und Widerstand: Wenn Musik zum Politikum wird"  enthält er u.a.  Artikel zu Ray Collins (ja, der Mensch dessen Konzerte im Knust immer super schnell aufverkauft sind), Elvis Presley und einem Do-it-yourself für selbst gestaltete Budapester. Auf 98 Seiten geht es für moderne Vintage Flaneure around the world.
10.08.2020

Vintage Style not Vintage Mind!

Häufig kaufe ich Kleidung, Schuhe, Fächer, Handtaschen und Co. gebraucht. In einem Paket mit bezaubernden, mir leider doch zu großen Schuhen, lag ein Sticker bei: Vintage Style not Vintage Mind! Dem kann ich mich nur anschließen! Oh ja, wir tanzen zu mittlerweile sehr alter Musik, und ja, unsere Kleidung sieht aus wie von 1935 oder 1951 - aber wir leben in der Moderne. Im 21. Jahrhundert. Rassismus, Sexismus und Homophobie haben in den Swingszenen nichts zu suchen!

Ich fragte die Versenderin der Schuhe, wo sie den tollen Sticker her hat: Die Sticker gibt es bei "Poppy Ray - Vintage Stoffe, Schnittmuster & mehr" und sie wurden von St. Anchor Graphics gestaltet.
12.07.2020

Sticker Vintage Style not Vintage Mind No Racism No Sexism No Homophobia
Bücher 1920er Pin Up Swing Blumen

Sonntage

Vor dem Virus ging ich gerne an Sonntagnachmittagen tanzen. Es gibt viele Socialdanceveranstaltungen, die ich ich aufgrund ihrer je spezifischen Atmosphäre gerne besuchte. Gerade an Sonntagnachmittagen sind die Veranstaltungen besonders entspannt. Vor allem, wenn auch noch die Sonne scheint. Dann kann mensch sich aussuchen, in der jeweiligen Lokalität oder auf dem BürgerInnensteig davor zu tanzen. Das Stück Kuchen in der Lokalität zu essen - oder draußen vor der Tür, während von drinnen die feinste Swingmusik herauswabert und die Sonne ins Gesicht scheint. 
Was also tun, wenn es zwar wieder Sonntag ist, es aber keine Tanzveranstaltung gibt? Nicht nur zu Viruszeiten lassen sich viele andere schöne Sachen machen, die etwas mit Swingtanz zu tun haben. Mal wieder Shim Sham üben (geht ja prima alleine im Wohnzimmer), einen weiteren Stroll üben (geht ebenfalls prima alleine im Wohnzimmer) oder lesen. Lesen geht immer. Entspannt auf dem Balkon oder auch prima alleine im Wohnzimmer.
Wenn es sich dann um wahlweise witzige, interessante, kritische, spannende, erheiternde oder anregende Lektüre zu einem Thema bzgl. der 1920er bis 1950er handelt, kann ich mich wenigstens für ein paar Stunden davon ablenken lassen, in welchen Zeiten wir gerade leben.

Ein paar Rechercheideen gefällig? Jazz, Swing, Tanz, Swingtanz, Mode, Blues, Frauen, Wandel von Berufen, Arbeitswelten, Traditionen, Jazzmusiker:innen, Sänger:innen, die ersten Musikaufnahmen, Segregation, Integration, Widerstand...
Letzte Woche habe ich ein Boulevard-Blättchen entdeckt, das sich "Yours Retro" nennt. Das journalistische Niveau ist nicht gerade hoch, kritische Berichterstattung sieht anders aus. Aber egal, für einige sehr erheiternde Momente fühlt es sich fast wie ein normaler Sonntag an.
Wirklich inspirierend finde ich Geschichten über Frauen, die schon vor 100 Jahren trotz tradierter und patriarchalischer Gesellschaftsstrukturen ihren Weg gingen. Und so durfte heute neben (erfundenem) Klatsch und Tratsch ein kleiner Einblick in die Leben von Josephine Baker und Dorothy Parker nicht fehlen.

Hier auf meiner Homepage findet ihr unten auf der Seite "Swing" einiges an Lektüre. Vielleicht lasse ich mich gegen eine "Verleihgebühr" in Form eines Tanzversprechens zu nächster Gelegenheit dazu hinreißen, eines meiner Bücher zu verleihen. Probier es mal aus.
24.05.2020

Bücher und Zeitschriften zu Swing und Frauen in den 1920er Jahren

Bring me sunshine - Draußen tanzen

Neben dem Video "Rockabilly Stroll" durfte ich wieder einen Artikel für die Online Edition des Vintage Flaneur beitragen: "Bring me sunshine - Draußen tanzen" (S. 66 bis 69). Thema des Artikels ist neben tanzen im Freien auch eine kleine Reise durch die Entwicklung von Gesellschaftstänzen. Diese Ausgabe des Vintage Flaneur gibt es nicht zu kaufen, sondern online und gratis. Ihr könnt den Link gerne teilen, teilen, teilen. Viel Spaß beim Lesen!

10.05.2020

Rockabilly Stroll/ The Stroll

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Anlässlich der Online Edition des Vintage Flaneur habe ich für euch den "Rockabilly Stroll" aufgenommen. Der "Rockabilly Stroll" oder auch "The Stroll" ist ein Line Dance, der leicht zu lernen und sofort mittanzbar ist. Du kannst ihn jetzt zu Corona-Zeiten alleine oder mit deiner Familie im Wohnzimmer tanzen. Oder: jetzt schon mal lernen, um ihn nach Corona mit allen zusammen beim nächsten Socialdance zu tanzen.

08.05.2020

Im Grammy Museum gibt es nun auch die Ausstellung "Revisit: Ella at 100: Celebrating the Artistry of Ella Fitzgerald" online zu besichtigen. Wer also mehr Wissen über die First Lady of Song erwerben möchte, kann dies nun bequem vom Sofa aus tun.

01.05.2020

Das Grammy Museum in Los Angeles hat anlässlich der Corona-Pandemie ihre Ausstellung über Ol´ Blue Eyes Frank Sinatra "Revisit: Sinatra: An American Icon" online zur Verfügung gestellt. Sinatra - oder auch The Voice - bleibt dank seiner eingängigen Pop-Swing-Nummern unvergessen.

28.04.2020

Du denkst, du machst dich beim Tanzen womöglich zur/zum Idiot:in? Genau das solltest du tun! The importance to dance like an idiot:

22.04.2020

Vintage Flaneur Swingtanzszene

Die Swingtanzszene

In der Ausgabe 39 des Vintage Flaneur habe ich meinen ersten Artikel nach der Wissenschaft veröffentlichen dürfen. Er befasst sich mit der Swingtanzszene nicht nur in Hamburg und Deutschland, sondern auch auf internationaler Ebene. Außerdem schlägt er eine Brücke zu den Swings während der Zeit des Nationalsozialismus.

06.03.2020

Hintergrund und aktuelle Informationen international

Es gibt viele websides, auf denen ihr euch über Swingmusik, Swingtänze und Geschichte informieren könnt. Yehoodi.com ist dabei eine der besten Seiten. Schaut mal vorbei, vielleicht an einem verregneten Sonntagnachmittag, denn wenn ihr erst angefangen habt, euch bei den Blogeinträgen festzulesen...

21.02.2020

Swingtanz und Swingmusik waren und sind für alle Menschen da. Adam Brozowski hat eine, wie ich finde, super informative Homepage geschaffen. Hier gibt es jede Menge Hintergrundwissen, das jede:r Swingtanzende haben sollte.

24.02.2020


Plenty more? Yes, plenty more!

Nachdem diese Homepage online ging, habe ich lange überlegt, ob ich noch so eine Art Blog oder Informationsseite hinzufügen soll. Schließlich gibt es noch so viel mehr rund um das Thema Swingmusik und Swingtanz. Wenn ich Lindy Hop oder einen anderen Swingtanz unterrichte, ist es mir ein wichtiges Anliegen, nicht nur den Tanz ansich, also die entsprechende Technik und Figuren zu vermitteln. Denn dort geht es schon los - warum gibt es  Figuren, die "Shorty George" oder "Suzie Q" heißen?
Jeder Tanz und jede Musik hat eine Geschichte, eine Kultur oder auch mehrere Kulturen, aus denen sie entstanden, in denen sie eingebettet sind und die sie weiter formen. Sie werden von einer Vielzahl an Menschen, Erlebnissen und Geschichtsereignissen geprägt. Die Genese des Jazz und damit der Swingmusik wäre wohl anders verlaufen, wenn es Sklav:innen in New Orleans zu Zeiten der 

spanischen Herrschaft/ Kolonialmacht nicht möglich gewesen wäre, sich (wenigstens) sonntags auf dem Congo Square zu treffen, um zu kommunizieren und musizieren.
Oder wenn die sog. Jim-Crow-Gesetze (Segregation und institutionalisierter Rassismus) schwarze Musiker:innen nicht dazu veranlasst hätten, die südlichen Staaten der USA zu verlassen und bspw. in den Norden nach Chicago zu gehen und dort zu musizieren.
Wer weiter eintauchen will in Swingmusik und ihre Geschichte, in die Swingcommunities, das Lebensgefühl rund um Lindy Hop, Charleston und Co., ist herzlich eingeladen, hier immer mal wieder vorbeizuschauen. Ich fülle diese Seite(n) regelmäßig unregelmäßig mit bewegten Bildern, Gedanken und Informationen. In über 120 Jahren Jazz und Swingmusik kommt so einiges zusammen. Plenty more!

20.02.2020

"Plenty more" ist ein Song von den Squirrel Nut Zippers. Die Squirrel Nut Zippers spielen so genannten Neoswing, der ab Ende der 1980er Jahre entstand. Im Neoswing fließen neben weiteren Musikrichtungen bspw. auch Punk- und  Rockmusik mit ein. So manch ein Jazzstandard wurde aufpoliert und neuinterpretiert.